Konferenzen

Internationale Konferenz in Moskau, 5. und 6. Oktober 2011

 „Rosa Luxemburg: Theorie, Kontext, Aktualität – Zum 140. Geburtstag“

Konferenzbericht mit Downloads von unredigierten Referatstexten
(Namen der Referenten anklicken)

Tradition bedeutet nicht das Bewachen der Asche,

sondern das Weiterreichen des Feuers!

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Dr: Ludmilla Bulavka; Dr. Wladislaw Hedeler, Prof. Dr. Michael Lowy, Prof. Dr. Sergey Kretinin, Prof. Dr. Jörg Wollenberg, Zhanna Ponomarenko, Prof. Dr. Isabel Loureiro

Dass Tradition für die sozialistische und kommunistische ArbeiterInnenbewegung nicht das Bewachen der Asche, sondern vielmehr das Weiterreichen des Feuers bedeutet – genau das hat die diesjährige Konferenz der „Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft“ am 5. und 6. Oktober deutlich gemacht, die erstmals in Moskau stattfand. Schwerpunkte der Tagung waren die Geschichte und die Aktualität des ökonomischen Werks Rosa Luxemburgs, neue Archivfunde zu ihrem ökonomischen Werk, neue Funde von Polnisch sprachigen Artikeln Luxemburgs sowie die Denkanstöße Luxemburgs zur Lösung von einigen Gegenwartsproblemen. Die verschiedenen Beiträge zeigten die nach wie vor große Aktualität Rosa Luxemburgs – auch 140 Jahre nach ihrer Geburt.
Organisatoren dieser Konferenz waren die „Rosa-Luxemburg-Stiftung“ (RLS), die „Internationale Rosa-Luxemburg-Gesellschaft“, die russische Stiftung „Alternativen“ sowie das „Russische Staatsarchiv für sozialpolitische Geschichte“ (RGASPI). Dank der Initiative und der Bemühungen des Moskauer RLS-Büros war es gelungen, dass das RGASPI das weltweit bei den Historikern bekannte Archiv mit großen Teilen der Original-Nachlässe von Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht sowie vieler anderer deutscher und internationaler SozialistInnen sowie mit dem Komintern-Archiv seine Veranstaltungsräume zur Verfügung stellte.

Die Tagung der „Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft“ war durch eine außergewöhnlich breite Beteiligung internationaler WissenschaftlerInnen gekennzeichnet. ReferentInnen aus Argentinien, Brasilien, VR China, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan,  Russland und den USA haben Beiträge zu verschiedensten Aspekten des Lebens, des Werks sowie der Wirkungen von Rosa Luxemburgs Ideen präsentiert. So rerierten u. a. Prof. Dr. Michael Lowy (Paris, Frankreich) über das Thema „Western Imperialism against Primitive Communism. A New Reading of Rosa Luxemburg’s Economic Writings”, Prof. Dr. Alexander Busgalin (Moskau, Russland) zu „Rosa Luxemburg, Wladimir Uljanow und die Theorie des Kapitals: Antworten auf die Herausforderungen des 21.Jahrhunderts“, Prof. Dr. He Ping (Wuhan, China) zu “The East and West in the World System - On the Difference between Rosa Luxemburg’s and Lenin’s Theory of Imperialism”, Dr. Giovanna Vertova und  Prof. Dr. Riccardo Bellofiore (Bergamo, Italien) gemeinsam über “Rosa Luxemburg on Capitalist Dynamics, Distribution, and Effective Demand Crises”, Dr. Andreas Diers (Bremen, Deutschland) zu „Der Einfluss Rosa Luxemburgs auf die Analysen und Konzeptionen Wolfgang Abendroths über Weltpolitik und Imperialismus (1918-1933)“, Prof. Dr. Jakow Drabkin (Moskau, Russland) über „Die Gleichaltrigen: Rosa Luxemburg und Lenin“, Prof. Dr. Isabel Loureiro (Sao Paulo, Brasilien) über „Die Aktualität von Rosa Luxemburgs „Akkumulation des Kapitals“ in Lateinamerika“, Prof. Dr. Sergei Kretinin (Woronesh, Russland) zu „Rosa Luxemburg und Otto Bauer über die Russische Revolution 1917“, Klaus Gietinger (Frankfurt/Main, Deutschland) über “Luxemburg, Lenin, Kollontai, Ossinski und die Organisation der Produktion im Sozialismus - Gemeinsamkeiten?”, Prof. Dr. Pablo Slavin (Mar de la Plata,Argentinien) über “The Russian Revolution Experience and the Validity of the Marxist Thought: Luxemburg and Kautsky’s Ideas” und Ass. Prof. Dr. Alexei Gusev über “’A Clique Affair’ or an ‘Unlimited Democracy’? Rosa Luxemburg on the Dictatorship of the Proletariat”.

 

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Prof. Dr. Jakow S. Drabkin, Prof. Dr. Robert Evzerow

Von den zahlreichen weiteren behandelten Thematiken können hier nur noch einige genannt werden, so der Beitrag „Rosa Luxemburg und Pjotr Alexeevich Kropotkin“ von Prof. Dr. Narihiko Ito (Kamakura, Japan), der Vortrag zu Die Akkumulationstheorie von Rosa Luxemburg und die gegenwärtige wirtschaftliche Dynamik“ von Prof. Dr. Soltan Dzarasow (Moskau, Russland) sowie der spannende Beitrag von Prof. Dr. Jörg Wollenberg (Bremen, Deutschland) zu der Thematik „Rosa Luxemburg und die Bremer Linke. Ihre Stellung zur russischen und deutschen Revolution – Unterschiede und Gemeinsamkeiten“. Wollenberg arbeitete in seinem Beitrag heraus, dass in Bremen eine Gruppe von Arbeiter-Intellektuellen in enger Zusammenarbeit mit den stets aktionsbereiten Werftarbeitern diese Stadt nach 1905 zu einem Labor der Arbeiteiterlinken und der Rätedemokratie gemacht hat. Dieses habe dann auch in den internationalen Arbeiterrevolten während der Jahre 1917 bis 1921 eine wichtige Rolle gespielt. Nach 1914 gab es nach den Erkenntnissen Wollenbergs keine Stadt in Deutschland, in der die Organisationen des revolutionären Marxismus eine vergleichbare Basis besaßen wie die Gruppe um die von Johann Knief herausgegebene „Arbeiterpolitik“ mit dem Untertitel „Wochenschrift für wissenschaftlichen Sozialismus“. Diese hatte sich im Juni 1916 von der von Alfred Henke (USPD) geleiteten „Bremer Bürgerzeitung“ (BBZ) getrennt. Nicht nur für Rosa Luxemburg habe Bremen deshalb als „Pfeiler des Radikalismus in Deutschland“ gegolten. Aber Rosa Luxemburg habe seit Ende 1912 dort ihre Mitarbeit verweigert, weil Henke Karl Radek, ihren Intimfeind aus den gemeinsamen polnischen Jahren, in den Redaktionsstab der BBZ aufgenommen hatte – wie zuvor schon Paul Frölich, Heinrich Brandler, Wilhelm Pieck, Johann Knief, Heinrich Eildermann und den in Bremen ab 1906 als Lehrer im Bildungsausschuss tätigen Anton Pannekoek. Sie alle trugen nach den Ausführungen von Wollenberg in der BBZ und in der Bremer „Arbeiterpolitik“ zur theoretischen Fundierung der am 23.11.1918 gegründeten Bremer Gruppe der „Internationalen Kommunisten Deutschland“ (IKD) bei. Die rund 500 Mitglieder umfassende Bremer Gruppe mit ihrem Aktionskern innerhalb der Werftarbeiter um Adolf Dannat, Joseph Miller und Willi Deisen habe zwar mit der Spartakusgruppe kooperiert, sie habe sich aber von dieser in zahlreichen Punkten unterschieden, wie z. B. in Fragen der Trennung von der USPD, der Einheitsorganisation sowie der Massenaktionen in Kooperation mit den Syndikalisten. Die Gruppe in Bremen habe auch hinsichtlich der Nichtbeteiligung an den parlamentarischen Wahlen und in der Einschätzung der russischen Februar- und Oktoberrevolution wie auch der deutschen Novemberrevolution andere Positionen als die Spartakusgruppe um Rosa Luxemburg vertreten. Die frühe Zusammenarbeit mit Bucharin, Lenin und Radek ermöglichte nach Informationen Wollenbergs den engen Kontakt mit den Anhängern des bolschewistischen Revolutionsmodells, mit dem sie sich zwar grundsätzlich identifizierten, aber zugleich aus prinzipiellen Gründen sowohl das Organisationsmodell der Spartakusgruppe wie das der Bolschewiki als zu zentralistisch kritisierten.

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Dr: Ludmilla Bulavka; Dr. Wladislaw Hedeler, Prof. Dr. Michael Lowy, Prof. Dr. Sergey Kretinin, Prof. Dr. Jörg Wollenberg, Zhanna Ponomarenko, Prof. Dr. Isabel Loureiro

Einige Konferenzbeiträge führten zu teilweise sehr kontroversen Diskussionen, wie beispielsweise der gemeinsame Vortrag von Ass. Prof. Liang Yulan und Prof. Dr. Wang Xinyan (Wuhan, VR China) zu der Problematik „Rosa Luxemburg’s Thought of Democracy and the Construction of Democracy in Present China“, der Vortrag von Dr. Andrej Kolganow (Moskau, Russland) zu „Rosa Luxemburg zum Problem: War die Revolution in Russland zeitgemäß? Sowie moderne Reflexionen“ genauso wie der Beitrag von Prof. Dr. Jack Jacobs (New York, USA) zu „Rosa Luxemburg, Israel, Palestine, and the Viability of the Two State Solutions“. In der Diskussion zu dem Beitrag von Yulan und Xinyan wurde vor allem die recht große Allgemeinheit der Ausführungen kritisiert, und es wurde hinterfragt, wo konkret im staatlichen Aufbau der VR China Rosa Luxemburgs sozialistische Demokratiekonzeption wiederzufinden sei.
Jacobs legte dar, dass Rosa Luxemburg stets zwar eine grundsätzliche Gegnerin des zeitgenössischen Zionismus gewesen sei. Für sie sei der Marxismus jedoch immer ganz wesentlich eine Methode und keine Sammlung von mehr oder weniger dogmatischen Maximen gewesen. Ihre marxistische Analysemethode habe bei ihr dann auch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen hinsichtlich der ´nationalen Frage` geführt. Während Rosa Luxemburg eine nationale Unabhängigkeit Polens von Russland abgelehnt habe, so habe sie die nationalen Bewegungen im Osmanischen Reich anders beurteilt. Angesichts der gegenwärtigen äußerst konfliktträchtigen Gemengelage im Nahen Osten führe die Analysemethode Rosa Luxemburgs – so Jacobs anders als andere linke sozialistische AnalystInnen zu der Forderung einer Zweistaatlichkeit zwischen Israel und Palästina. Wegen des äußerst engen Zeitrahmens konnten dabei viele aktuelle und durchaus wichtige Probleme leider oftmals nur sehr kurz angerissen, nicht jedoch auch nur ansatzweise ausdiskutiert werden.

Wichtige neue Funde von Archivmaterialien konnten Dr. Eckhard Müller (Berlin, Deutschland) mit seinen Ausführungen „Rosa Luxemburgs öffentlicher Vortragszyklus zur ´Einführung in die Nationalökonomie` im Herbst 1907. Sechs unbekannte Berichte der Berliner Politischen Polizei“ und Dr. Holger Politt (Berlin, Deutschland) in seinem Beitrag „Russland in Rosa Luxemburgs polnischsprachigen Schriften (1893-1912)“ vorstellen. In seinem Beitrag thematisierte Müller eine Vorstufe zu Rosa Luxemburgs nur als Fragment überlieferter Schrift „Einführung in die Nationalökonomie“. Die Berliner Sozialdemokratie hatte Rosa Luxemburg im Jahr 1907 – so Müller – für einen öffentlichen Vortragszyklus zur Nationalökonomie gewonnen. Als Themen behandelte Rosa Luxemburg dort vor meist 800 bis 1000 TeilnehmerInnen: 1. Was ist Nationalökonomie? 2. Die gesellschaftliche Arbeit. 3. Der Austausch. 4. Die Lohnarbeit. 5. Die Herrschaft des Kapitals. 6. Die Widersprüche der kapitalistischen Wirtschaft. Über das erste Thema berichtete der „Vorwärts“. Auf Wunsch von Rosa Luxemburg habe der „Vorwärts“ dann jedoch keine weiteren Berichte gebracht, da diese Vorträge als Broschüre erscheinen sollten, was zu Luxemburgs Lebzeiten jedoch nicht erfolgt sei. In den Akten der Berliner Politischen Polizei sind über alle sechs Vorträge Rosa Luxemburgs zur Nationalökonomie ausführliche handschriftliche Berichte von Polizeibeamten vorhanden. Die sechs Themenschwerpunkte entsprechen den sechs Gliederungspunkten der Schrift „Einführung in die Nationalökonomie“. Das Manuskript dieser Schrift ist somit nach den Ausführungen von Müller aus den Vorbereitungen Rosa Luxemburgs zum öffentlichen Vortragszyklus vor Berliner Sozialdemokraten im Herbst 1907 sowie aus den ökonomischen Vorlesungen an der Parteischule in den Jahren 1907 bis 1914 entstanden und dann während ihrer Haft in der Zeit des Ersten Weltkrieges erweitert worden.
Innerhalb der deutschen Sozialdemokratie stieg Rosa Luxemburg spätestens mit ihren Berichten und Analysen über die 1905 im Russischen Reich ausgebrochene Revolution zur unumstritten besten Kennerin der gesellschaftlichen Verhältnisse und der politischen Lage im östlichen Nachbarschaftsreich auf, wie Politt darlegte. Die Voraussetzungen dafür, die sich Rosa Luxemburg in den Jahren zuvor in ihren Beiträgen für die sozialdemokratische Presse im russischen Teil Polens schuf, seien demgegenüber allerdings weitgehend unbekannt geblieben. Rosa Luxemburgs Russland-Bild sei auf das engste mit ihren Versuchen verknüpft gewesen, die gesellschaftliche Situation in ihrer polnischen Heimat mit den Mitteln der marxistischen Theorie zu analysieren. Die große Herausforderung für sie sei gewesen zu begründen, weshalb die im 19. Jahrhundert lange Zeit aktuelle polnische Frage im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Entwicklung im Russischen Reich, und insbesondere in seinem polnischen Teil, während ihres politischen Agierens nicht mehr auf der politischen Tagesordnung gestanden habe – und dementsprechend auch nicht mehr Mittelpunkt der politischen Kämpfe des polnischen Proletariats habe sein dürfen. Anders noch als Karl Marx, der entschieden davon ausgegangen sei, dass einzig das aufständische Polen dem Zarentum den entscheidenden und vernichtenden Schlag versetzen werde, seien für Rosa Luxemburg seit Mitte der 1890er Jahre die Verhältnisse bereits so entwickelt gewesen, dass ein gemeinsamer Kampf der verschiedenen Proletariate innerhalb des Riesenreichs die einzige Aussicht auf einen erfolgreichen Sturz des Zarentums geboten hätten.. Demzufolge habe sie ihr Wirken für die von ihr mitbegründete polnische Sozialdemokratie im Russischen Reich von Anfang an unter die Forderung gestellt, den gemeinsamen Kampf des polnischen und es russischen Proletariats zu befördern. Insofern sah sie sich nach Meinung von Politt in der Pflicht, in ihren Beiträgen für die polnische sozialdemokratische Presse um ein Russland-Bild zu streiten, in dem die aktuellen, auf die grundlegende Demokratisierung des Russischen Reiches gerichteten Tendenzen der gesellschaftlichen Entwicklung im Vordergrund gestanden hätten. Diese Tendenzen habe sie entschieden mit dem Auftreten eines sich auch politisch formierenden Industrieproletariats verbunden.
Diese von Müller und Politt vorgestellten neuen Luxemburg-Materialien sollen demnächst in mehreren zusammen mit Annelies Laschitza erarbeiteten Ergänzungsbänden zu der Werkausgabe der Schriften Rosa Luxemburgs veröffentlicht werden. Die beiden Referenten verdeutlichten in ihren jeweiligen Beiträgen die große Bedeutung dieser neuen Funde, die eine Präzisierung bzw. sogar eine wesentliche Korrektur der Forschungsergebnisse über Rosa Luxemburgs Ansichten zu ökonomischen Fragestellungen sowie zu ihrer Konzeption der Lösungen nationaler Fragen ermöglichen.

Dr. Wladislaw Hedeler (Berlin, Deutschland) wies anlässlich seines Vortrags zum Thema „Nikolai Bucharins Studie über Rosa Luxemburgs Akkumulation des Kapitals (1914/1925)“ besonders darauf hin, dass in russischen Archiven noch zahlreiche wichtige unveröffentlichte Materialien von Lenin liegen – unter anderem dessen bislang noch nicht vollständig veröffentlichte kritische Anmerkungen zu Rosa Luxemburgs Werk „Die Akkumulation des Kapitals“. Lenins Auszüge, Notizen und Bemerkungen zu Luxemburgs Akkumulationsschemata seien bislang immer nur auszugsweise 1933, 1975 und 1985 publiziert worden, um den wirtschaftspolitischen Kurs des jeweils amtierenden Generalsekretärs, ob Josef Stalin, Leonid Breshnew bzw. Michail Gorbatschow, zu legitimieren. Mit der immer nur mehr oder weniger selektiven Veröffentlichung von Werken sowie Materialien ehemals führender ProtagonistInnen der Partei habe die ehemalige KPdSU nicht zuletzt auch generell eine sehr stark parteiliche ´Politik` gemacht, die den ´führenden GenossInnen` jeweils gerade genehm gewesen ist.

Am zweiten Konferenztag wurde neben den Beiträgen eine Führung durch das RGASPI-Archiv angeboten. Mit sehr informativen Erklärungen führten die äußerst hilfsbereiten und kompetenten MitarbeiterInnen des Archivs die interessierten KonferenzteilnehmerInnen durch das Gebäude des Archivs und den Lesesaal mit den dort aufbewahrten Findmitteln für die Nutzung des Archivbestandes. Originaldokumente aus den bedeutenden Beständen des RGASPI konnten von den TeilnehmerInnen der Konferenz bei der Führung leider nicht eingesehen werden. Allerdings hatten die ArchivmitarbeiterInnen im Vorraum des Konferenzsaals eine anschauliche Dokumentation aus Beständen des Archivs mit Fotos und Schriftstücken zur deutschen Sozialdemokratie ausgestellt, wobei Materialien zu Rosa Luxemburg nicht fehlten.
 Der Zustand des Archivgebäudes sowie die materielle und personelle Ausstattung des Archivs verdeutlichten nebenbei bedauerlicher Weise, dass dessen Finanzierung durch die „Russische Föderation“ nach dem Zerfall der ehemaligen UdSSR bislang sicherlich nicht zu den Positionen mit einer finanziellen Priorität gehört haben. Erfreulicher Weise scheint es hier aktuell ein paar Verbesserungen zu geben. 

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Elena Michailovskaya (Emerald Verlagshaus), Prof. Dr. Narihiko Ito, Dr: Ludmilla Bulavka; Dr. Wladislaw Hedeler

Beeindruckend war am Ende des zweiten Konferenztages dann die Verleihung des „Literati Network Awards for Excellence 2011“ an den langjährigen Vorsitzenden der „Internationalen Rosa Luxemburg-Gesellschaft“, Professor Dr. Narihiko Ito, für seinen Aufsatz „Is the national question an aporia for humanity? How to read Rosa Luxemburgs`s ´The national question and autonomy`”, in: „Research in Political Economy“, 2011, vol. 26, gestiftet vom Emerald Verlagshaus.

 

Hatte bereits 2004 auf Anregung des Nestors der russischen Rosa-Luxemburg-Forschung Prof. Dr. Jakow Drabkin die Russische Akademie der Wissenschaften zusammen mit der RLS eine erste Rosa-Luxemburg-Konferenz im Moskau mit Beteiligung von ForscherInnen aus Russland, Deutschland und Japan veranstaltet, so verdeutlichte die noch wesentlich stärkere Beteiligung bekannter internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an dieser Konferenz im Jahr 2011 in Moskau ein seitdem noch erheblich gewachsenes Interesse an Leben, Werk, Wirkung und aktueller Bedeutung der sozialistischen Revolutionärin Rosa Luxemburg.

Von der diesjährigen Konferenz in Moskau werden wieder viele wichtige und anregende Impulse für die internationale Rosa-Luxemburg-Forschung sowie für eine verbreiterte weltweite öffentliche Rezeption der Werke Rosa Luxemburgs ausgehen..Das vollständige Konferenzprogramm und Zusammenfassungen der meisten Beiträge sind auf dieser Website auf der Site “Ankündigungen” mit Downloads zufinden. Das RLS-Büro Moskau will einen Konferenzband mit den Referatstexten in der jeweiligen Originalsprache herausbringen. In deutscher Sprache ist wieder ein Auswahlband geplant.

Text: Andreas Diers (Bremen), Fotos: Fred Ladwig (Berlin)

Auf der Website des RLS-Büros Moskau findet man einen Kurzbericht [russ.] über die Konferenz mit vielen Fotos:
http://www.rosalux.ru/main/modules/sections/index.php?op=viewarticle&artid=141
 

Konferenz der Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft
 in Tokio am 1. und 2. April 2007

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Lesung aus Briefen Rosa Luxemburgs in japanischer Übersetzung durch Schauspielerinnen aus Tokio

Alle Unterlagen der Tagung in Tokio einschließlich der Referattexte sind einzusehen

 unter: http://www-bunken.tamacc.chuo-u.ac.jp/rosa_confe2007/index.htm

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Prof. Dr. Michael R. Krätke (Amsterdam, jetzt Lancaster, UK)

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Prof. Dr. Zhang Wenhong (Bejing, VR China)

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Konferenz der Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft
 
am 16./17. Januar 2009 in Berlin

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Im großen Konferenzsaal der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 16. Januar 2009 in Berlin

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Schülerinnen und Schüler der Max-Planck- und der Robert-Jungk-Oberschule rezitieren Rosa-Luxemburg-Texte.

Programm, Fotos, Videos und Downloads der unredigierten Referattexte der Tagung vom Januar 2009 in Berlin sind einzusehen unter: http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=17810

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Florian Wilde (Hamburg), Prof. Dr. Jean-Francois Fayet (Genf), Prof. Dr. Feliks Tych (Warschau), Klaus Gietinger (Frankfurt/Main)

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Schauspieler des Grips-Theaters Berlin boten den Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern Szenen aus dem Theaterstück “R o s a” dar. Die Aufzeichnung der Aufführung ist als DVD erhältlich (siehe: http://www.grips-theater.de/ , “shop” anklicken ).

Eine Rosa-Luxemburg-Konferenz in Südrussland
21. - 22. Mai 2009

Das Regionale Forschungszentrum für Deutsche Historische Studien
 an der STAATLICHEN UNIVERSITÄT Voronezh

Internationale Rosa-Luxemburg-Gesellschaft

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Zentralbibliothek der Staatlichen Universität Voronezh

PROGRAMM DER INTERNATIONALEN KONFERENZ

“Rosa Luxemburg und das moderne Russland”
Staatliche Universität Voronezh
Konferenzsaal,  Universitetskaja Pl., 1
394006 Voronezh

Die über L i n k s einsehbaren Texte einiger Referate stellen unbearbeitete Manuskripte dar, meist Übersetzungen aus dem Russischen.

21. Mai

Begrüßung

- Vladimir Titov, Rektor der Staatlichen Universität Voronezh
- Narihiko Ito (Japan) Internationale Rosa-Luxemburg-Gesellschaft
- Dmitrij Netchajev (Stadtverwaltung Voronezh)

Podium 1.
Moderation – Tatjana Nekrassowa (Moskau)

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Dr. Pavel Makarenko (Mitte) in der Diskussion

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15:30. Podiumsdiskussion zum Thema “Rosa Luxemburg und moderne Jugendliche in Voronezh”

Moderation – Roman Smechnow (Voronezh)
Irina Rjaskowa (Voronesh): Clara Zetkin und Rosa LuxemburgAnführerinnen der sozialistischen Frauenbewegung
5 weitere Referate von Studentinnen/Studenten und Aspirantinnen/Aspiranten

16:45. 
Auswertung und Zusammenfassung der Konferenzergebnisse

Prof Kretinin und Prof Ito

Prof. Sergey Kretinin und und Prof. Narihiko ITO in der Rosa-Luxemburg-Straße in Voronezh

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Die Professoren Oleg Grishajew, Vladimir Titov, Sergey Kretinin und Narihiko Ito (von links nach rechts)

  • 12:30 – 14:30. 

Podium 2.
Moderation – Anna Semjonowa (Voronezh)

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Straßenschild
“uliza Rosa Luxemburg”
(Rosa-Luxemburg-Straße)
in Voronezh

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A Successful International Conference in Chicago

 A Century of May Days: Labor and Social Struggles

at Mayday Weekend 2010

Hosted by

International Studies Program at DePaul University

Organized by

Prof. Dr. William A. Pelz, Institute of Working Class History, Chicago

Thursday, 29 April 2010

  • · 6 pm: Pre-Conference Film/Reception at Facets Multimedia, 1517 W. Fullerton
  • Friday, 30 April 2010 (preliminary schedule)
  • · 10:00 am–12:00 pm:
    • · Panel 1: Dissenters in Nineteenth and Twentieth Century America
      • · Panel 2: The Mass Strike in Rosa Luxemburg’s Thought                            (see downloads of the lectures below)
    • · Panel 3: Prospects for the Twenty-First Century
    • · Panel 4: Workers, Peasant and Class Struggle in Modern China
    • · Panel 5: Labor and the Revolutionary Legacy of Raya Dunayevsya
  • · 12:00 pm–2:00 pm: Lunch Break
  • · 2:00 pm–4:00 pm:
    • · Panel 6: Labor and the Class Struggle in Venezuela
    • · Panel 7: Class Society: Crime and Injustice
    • · Panel 8: African Americans, the Class Struggle and U.S. Labor
    • · Panel 9: May Day around the World
    • · Panel 10: History of Class Struggle in the Islamic World
  • · 4:00 pm–6:00 pm:
    • · Panel 11: Auto Industry: Past Struggles, Future Prospects?
    • · Panel 12: Haiti Workshop
    • · Panel 13: Imperialism, Struggle and Society in Latin America
    • · Panel 14: The Worker Center Movement & the Struggle to End Wage Theft
    • · Panel 15: Left History across the Pond: Socialist History in Britain—mythical past, glorious future?
  • · 6:00 pm–7:30 pm: Plenary I: Labor and the Peace Movement
  • Saturday, 1 May 2010
  • · 10:00 am: May Day Rally at Haymarket Square (corner of DesPlaines and Randolph). Join over 60 Japanese trade unionists from Zenroren in dedicating a new plaque to the Haymarket Square Monument. Sponsored by Illinois Labor History Society (ILHS) and Chicago Federation of Labor. Labor History Bus Tour leaves from Haymarket Square after May Day rally.
  • · 4:00 pm–6:00 pm:
    • · Panel 16: The Impact of Unorthodox Revolutionaries: Rosa Luxemburg & Victor Serge
    • · Panel 17: Class and the Gay Community
    • · Panel 18: Labor Internationalism in the 21st Century
    • · Panel 19: Rank and File Struggles in North America Labor
    • · Panel 20: May Day in International Cultural Context
  • · 6:00 pm–8:00 pm: Plenary II: Roundtable on Future of Labor History? Left History?
  • · 8:00 pm: May Day Conference Banquet
  • Sunday, 2 May 2010
  • · 10:00 am–12:00 pm: Plenary III: Capitalism and Crisis: Social Justice or Mad Max?
  • · 12:00 pm–2:00 pm: Lunch Break / Organizing Committee Meeting
  • · 2:00 pm–4:00 pm:
    • · Panel 21: Iran: Labor Struggles, the Green Movement, & International Solidarity
    • · Panel 22: Class Struggle, Marxism and History in Central Europe
    • · Panel 23: African-American Women in the Labor Movement
    • · Panel 24: Marx, Socialism and the future of struggle
    • · Panel 25: Religious Socialism Challenges Rugged Individualism
    • · Panel 26: Labor Struggles and the Alternative to Capital
  • · 4:00 pm–6:00 pm: Plenary IV: Wage Theft in America with Kim Bobo
  • Lectures on Rosa Luxemburg
  • Friday, 30 April 2010
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Prof. Dr. William A. Pelz (Chicago) lecturing at the international Rosa Luxemburg Conference in January 1999 at the Memorial Site of Germann Resistance in Berlin with Ottokar Luban (left) as interpreter.
 Already in May 1998 he organized the International Rosa Luxemburg Conference in Chicago and had lectures at some more Rosa Luxemburg events of the International Rosa Luxemburg Society, last time in Tokyo April 2007.

Bill Pelz was the successful organizer of the 2010 Mayday conference in Chicago (see schedule at the left and the following photos).

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May Day Rally at Haymarket Square

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Peter Hudis (Chicago), Dr. Ferdinand C. Llanes (Quezon City, Philiipines), Prof. Dr. Narihiko ITO (Kamakura City, Japan), Prof. Dr. Theodor Bergmann (Stuttgart, Germany), and Eiko ASATO (Lecturer at the Okinava University, Japan) in front of the Haymarket Memorial in Chicago

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          In the auditorium of the DePaul University:
           Plenary I, Labour and Peace Movement

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Conference break: Theodor Bergmann with Prof. Dr. Suzi Weissman (California, USA) and Dr. Lea Haro (Glasgow, U. K.)

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Conference break: Dr. Fritz Weber (Vienna, Austrai) and Prof. Dr. Mario Keßler (New York, USA / Potsdam, Germany)

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Vergangene Rosa-Luxemburg-Veranstaltungen

in Leipzig und Paris

04.03.2011 17:00 Uhr bis 05.03.2011 18:00 Uhr Freitag: Ratskeller, Weinrestaurant, Leipzig»

Luxemburg ante portas«
XI. Rosa-Luxemburg-Konferenz

Die XI. Rosa-Luxemburg Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.Gesellschaftsanalyse und Politische Bildung e. V. statt.

2011 jährt sich das Geburtsjubiläum von Rosa Luxemburg zum 140.Mal. Zeitnah begeht unsere Stiftung ihren 20. Jahrestag. Die Diskussion sollte der Frage nach der Aktualität des Luxemburgschen Theorieansatzes nachgehen und prüfen, inwieweit dieser für heutige strategische und programmatische Überlegungen der Linken tragfähig ist. Das theoretische Erbe Rosa Luxemburgs war in der Linken seit ihrem Tod umstritten. Der Stalinismus verbannte es in seiner Hochzeit unter dem Begriff des Luxemburgismus in die Ecke der Abweichungen vom Leninismus. Es blieb die Ikone der Märtyrerin der Revolution. Mit der schrittweisen und widerspruchsvollen Überwindung des Stalinismus gewann die Linke Rosa Luxemburg nicht nur zurück, sondern fand in ihrem Erbe einen Teil ihrer Identität. Diesem Prozess soll in der Konferenz genauer nachgegangen werden. 

Freitag, 4. März, 17.00-19.00 Uhr, Leipzig, Ratskeller

Podiumsdiskussion »Rosa Luxemburg heute«

Mit Prof. Dr. Frigga Haug, Esslingen

Prof. Dr. Annelies Laschitza, Berlin,

Dr. Gesine Lötzsch, Berlin und

Prof. Dr. Michael Brie, Berlin

Moderation: Dr. Monika Runge,

Leipzig ab 19.00 Uhr, Ratskeller

Lieder der Zeit / Ernst Busch

Jochen Kretschmer, Lieder und Texte; Gabriele Werner, Gitarre und Ton-Aufnahmen von Ernst Busch

anschließend freundliche Begegnung zum 20. Jahrestag der Gründung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. 

Sonnabend, 5. März, 10.00-15.00 Uhr, in den Räumen der RLS Sachsen, Harkortstraße 10, 04107 Leipzig

Konferenz

Prof. Dr. Michael Brie: Die Programmdiskussion in der Linkspartei und das Erbe Rosa Luxemburgs

Prof. Dr. Annelies Laschitza: Mit Rosa Luxemburg sich nicht vor den Tagesgöttern und Tagesmoden beugen. Reflexionen zur Rosa-Luxemburg-Forschung und -Edition

Dr. Elke Reuter: Zum Umgang der SED mit Rosa-Luxemburg

Prof. Dr. Frigga Haug: Tolerante Friedenstaube? Rosas Zumutungen an eine moderne Linke

Prof. Dr. Edelbert Richter: Die DDR-Bürgerbewegung und Rosa Luxemburg

Prof. Dr. Jürgen Hofmann: Rosa Luxemburg und der Bruch der SED/PDS mit dem Stalinismus

Dr. Holger Politt: Rosa Luxemburg in der polnischen Sicht nach 1945

Moderation: Prof. Dr. Klaus Kinner  

15.00-18.00 Uhr, in den Räumen der RLS Sachsen, Harkortstraße 10
04107 Leipzig

Podiumsdiskussion und Workshop »Die Aktualität der Krisentheorie Rosa Luxemburgs«

in Verbindung mit dem Rosa-Luxemburg-Klub an der Universität Leipzig

 Mit Lucas Zeise, Frankfurt am Main und Prof. Dr. Michael Krätke, Lancaster

      Kontakt. RLS Sachsen
      Harkortstraße 10
      04107 Leipzig --- Telefon: 0341 9608531 --- Fax: 0341 2125877 --- Email:  RosaLuxemburg-Stiftung.Sachsen@t-online.de

      Konferenzband unterdessen erschienen:
      Klaus Kinner (Hg.): Rosa Luxemburg ante portas. Vom Leben Rosa Luxemburgs nach ihrem Tod (Die Rosa-Luxemburg-Rezeption nach 1945),
      Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, Leipzig 2012  (Rosa-Luxemburg-Forschungsberichte H. 9)

PARIS

Colloque Rosa Luxembourg samedi 5 mars 2011 à  Fabien

La fondation Gabriel Péri, Regards
et Approches Marxistes


vous invitent à  un colloque


"L'actualité des idées de Rosa Luxemburg, marxisme et démocratie"


Samedi 5 mars 2011
de 9 h à  18 h
Espace Niemeyer, 2, place du colonel Fabien, Paris 19e,

Métro Colonel Fabien
Entrée libre

Tables-rondes

9h-11h : Rosa Luxemburg et la France, introduction de Jean-Numa Ducange

11h-13h : Rosa Luxemburg et 2e Internationale, introduction de Claudie Weill

14h-16h : Le KPD et les idées de Rosa Luxemburg, introduction de Bernhard Bayerlein

16h-18h : Actualité des idées de Rosa Luxemburg, introduction de David Muhlmann

Theo-Pinkus-Ausstellung-Foto

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Großes Interesse für Ausstellung und Vortragsreihe

 von August bis Dezember 2009 in Zürich

 zu Ehren von Theo Pinkus (1909 - 1991)

 

Seine vielfältigen internationalen Verbindungen als linker Buchhändler und unorthodoxer Sozialist stellte Theo Pinkus (1909-1991) seit der 1. Konferenz der Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft (IRLG) in Zürich 1980 als ehrenamtlicher Sekretär in den Dienst der IRLG.

Die von ihm gegründete Stiftung Studienbibliothek zur Geschichte der Arbeiterbewegung veranstaltete anlässlich seines 100. Geburtstages zusammen mit der Zentralbibliothek Zürich eine Ausstellung und eine Vortragsreihe über Leben und Wirken von Theo Pinkus.

Sowohl die Ausstellung wie die Vorträge hatten einen regen Zuspruch zu verzeichnen. Ein detaillierter Bericht über die Veranstaltungsreihe ist im Dezemberheft 2009 (Bulletin Nr. 47) der Studienbibliothek nachzulesen - auch online abrufbar als pdf-Datei (link auf der Homepage der Studienbibliothek): www.studienbibliothek.ch

Die hauptsächlich von Theo Pinkus zusammengetragenen wertvollen Buch- und Archivbestände der Stiftung Studienbibliothek befinden sich unter der Signatur SAG in der Zentralbibliothek Zürich: http://www.zb.uzh.ch

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