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Vor der “Perestroika” in der Sowjetunion und der „Wende“ in der DDR war es ein wichtiges Anliegen der "Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft", eine Brücke zu den Historikerinnen und Historikern der osteuropäischen Länder und der damaligen DDR zu bilden, was gerade beim Thema "Rosa Luxemburg" vor dem politischen Umschwung auch zu Schwierigkeiten mit offiziellen Stellen dieser Staaten führte. So scheiterte noch im Januar 1989 die Absicht, die Konferenz in Ost- und West-Berlin durchzuführen, an dem Widerstand der DDR-Behörden, so dass nur in West-Berlin getagt werden konnte. Beachtlich war immer die starke Konferenzbeteiligung aus Asien, vor allem aus Japan, dessen Historiker/innen ein großes Interesse an der Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung zeigen. Auch aus Südkorea, aus China und aus Indien beteiligten sich Forscher/innen an den Konferenzen. Schon 1994 war es möglich, eine Rosa-Luxemburg-Konferenz in Peking zu veranstalten. Die Teilnehmerliste der letzten Konferenzen in Tampere (1998), Zürich (2000), Bochum (2002), 2004 in Guangzhou (Canton, Südchina), Tokio (2007), Berlin (2009) und Moskau (2011) umfasste mit Wissenschaftler/innen aus Argentinien, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Finnland, Indien, Japan, Litauen, Norwegen, Polen, Österreich, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, Südkorea, Türkei, Ungarn und den USA eine breite Palette von Herkunftsländern.
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